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N° 704 caleidoskopio Avellino :: Un progetto espositivo con la Germania

 

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Ausstellung vom 09. Oktober 2022 – 30. November 2022

 

Vernissage am 08. Oktober 2022, 17:00 Uhr

 

Museo Irpino, Piazza Alfredo Marsico, Avellino

 

Ausstellung

 

Von der Freiheit der Kunst: Keramiken von Stephan Hasslinger und Ludwig Quaas

 

Von Hans-Dieter Fronz

So, 14. August 2022 um 17:35 Uhr

Kunst

Eine üppig bestückte, sehenswerte Kunstschau: Die Galerie im Alten Wiehrebahnhof in Freiburg zeigt keramische Arbeiten von Stephan Hasslinger und Ludwig Quaas.

 

  • Ludwig Quaas: O. T. (2020). Gebrannter Ton glasiert Foto: Bernhard Strauß

 

Künstlerkeramik ist oft nicht mehr als ein Synonym für künstlerisch bemalte Gefäß-formen. Häufig dienen Platten oder Schalen als im Grunde austauschbarer Malgrund. Keramikkunst wiederum haftet nicht selten das Odeur des – an sich durchaus ehrenhaften – (Kunst-)Handwerklichen an. Favorit sind Tierfiguren und zumal Vögel. In Keramikkunst, die den Namen verdient, werden Ton und Glasur dagegen aus essentiellen Gründen zu Mitteln der Gestaltung. Zu dieser Sorte von Keramikkünstlern gehören Stephan Hasslinger und Ludwig Quaas.


Seit bald dreißig Jahren arbeitet Hasslinger plastisch mit Ton – Ludwig Quaas seit 2018, als er an Hasslingers Sommerakademie im Freiburger E-Werk teilnahm. Das Verhältnis der beiden ist somit das von Lehrer und Schüler – wobei letzterer in seinen abstrakten Werken ganz eigene Wege geht – und ihre gemeinsame Ausstellung im Alten Wiehrebahnhof in Freiburg eine üppig bestückte, sehenswerte Kunstschau.

Dabei bewegen sich Hasslingers Keramikplastiken ihrerseits nah an der Abstraktion. Seinen "Nasenschnabel" bringt man mit Gegenständlichem, Anatomischem spontan nicht in Verbindung; erst beim Titel macht es Klick. Ähnlich verhält es sich mit "Frottee" – oder mit "Badeanzug": Zusammengezurrt , wie sich das keramische Textil darbietet, lässt es sich auch optisch kaum ins Erkennbare entwirren. In "Geum Rivale" klingt Karl Blossfeldts Fotogravur einer Bachnelkenwurz lediglich sehr verfremdet an.

Dagegen sind zwei spiegelbildlich aufeinander bezogene Kopfformen dem Porträt einer Adligen im Profil von der Hand des Renaissancemalers Domenico Ghirlandaio getreu nachgebildet – freilich jeweils nur eine Gesichtshälfte. Die andere wird zur Gänze verdeckt von der in lockiger Ornamentik zu einer Art Rüstung mutierten Frisur der vornehmen Dame. Sie als erweiterte Gesichtsmaske zu dechiffrieren, liegt in Coronazeiten nahe. Und man erkennt: Textile Gewebe oder serielle ornamentale Strukturen, eben nicht nur die einer Frisur, zielen bei Hasslinger je schon auf Menschliches: seelische Texturen, emotionale Verwirrungen, Gedankengespinste.


Auch die keramischen Skulpturen von Ludwig Quaas, den man bislang vor allem als Maler und Zeichner kannte, lassen sich als eine Art Seelenspiegel lesen – nicht nur, weil die Ausstellung neben überwiegend abstrakten Werken auch einige figürliche Keramiken bietet. Es sind Szenen menschlicher Zweisamkeit, liebender Zuwendung, anrührend noch dort, wo die beiden Figuren ins Unförmige, fast Cartoonistische tendieren. Dagegen erinnert ein aus verschiedenen Partikeln zusammengesetzter Kopf an die aus Früchten und Gemüsen komponierten Köpfe Arcimboldos.

In diesem Kopf ist die Zersplitterung, Zerklüftung der abstrakten Skulpturen gleichsam ins Figürliche gespiegelt. Umgekehrt zitieren einige der abstrakten Keramiken im Aufbau insgeheim die menschliche Gestalt. Man kann die ungegenständlichen Tonwerke in ihrem bezwingenden Formen- und Farbenreichtum freilich auch als Ausfluss eines unerschöpflichen Reichtums an Formideen rezipieren. In ihrer bezwingenden Gestalt künden sie Stück für Stück von der Freiheit der Kunst.

Ausstellung: Galerie im Alten Wiehrebahnhof, Urachstr. 40, Freiburg. Bis 15. August,
täglich 17–20 Uhr über den hinteren Eingang.
16. bis 28. August (Finissage), Mo, Di, Do, Fr 18–23 Uhr, Mi 13.30–23 Uhr, Sa 8–13 und 18–23 Uhr, So 15–23 Uhr.

Ressort: Kunst

 

Skulpturen Herbst / Winter 2021

13. Artothek in Emmendingen

Ludwig Quaas

Plastiken und keramische Arbeiten

 

Öffnungszeiten:

Samstag: 14-18 Uhr

Sonntag: 11 - 18 Uhr

Kunst und Literatur :: 10

Kunst + Literatur :: 10 Georg Büchner „Lenz“ Auf dem Kopf gehen …

kuratiert von Chris Popović und Almut Quaas

Anlässlich der 10. Veranstaltung in der Reihe Kunst + Literatur erscheint ein Katalog.

 

Waltraut Brügel Jürgen Giersch Andrea Hess Klaus Hietkamp Michaela Hoehlein-Dolde Dieter Maertens Claudia Michel  Ludwig Quaas Doris Ruch-Hummel Marja Scholten Reniers Konrad Wallmeier Ulrike Weiss Elisabeth Zeller



Unkostenbeitrag 5 Euro.

Skulpturen 2021

Skulpturen

Ludwig Quaas

Offene Ateliers

Konradstr. 29 | 79100 Freiburg

Sonntag, 17. Oktober 2020, 12 bis 20 Uhr

 

Fenster und Räume

Ludwig Quaas
"Fenster und Räume"

Neuer Wiehre-Bahnhof | Halle

Gerwigplatz 20 | 79102 Freiburg

Präsentation: Mittwoch, 23. Oktober 2019, um 19 Uhr

Einleitende Worte: Ludwig Quaas
Bewirtung: Restaurant La Stazione


Ausstellungsdauer: 24. Oktober bis Ende Mai

Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9:00 - 24:00 Uhr, Sa./So. 17:00 - 24:00 Uhr

 

 

Ab 23. Oktober werden in der Halle des Neuen Wiehre-Bahnhofs unter dem Titel ‚Fenster und Räume’ neue Arbeiten von Ludwig Quaas ausgestellt.

Die Bildmotive ‚Fenster und Räume’ faszinierten den Künstler schon von Jugend an und prägen seine künstlerische Arbeit bis heute. „Der Raum, in dem wir uns befinden, hat durch seine Form und Gestaltung eine unmittelbare Wirkung auf uns. Ein wesentliches Element seiner Atmosphäre sind die Fenster. Ein Raum ohne Fenster vermittelt Gefühle von Enge, Unfreiheit und kann Angst auslösen. Grausam und hoffnungslos ist eine fensterlose Gefängniszelle.“

Um solche Raumassoziationen geht es Ludwig Quaas – etwa in der Bilderserie „Gespräche“. Eines der Raumbilder zeigt nur eine weiße Tür. Wohin führt sie? Eröffnet sie immer neue Räume oder weist sie gar den Weg in die Gefangenschaft? Die Fenster führen nahezu alle nach draußen, wobei das Himmelsblau von zentraler Bedeutung ist: Das Fenster – über die Enge des Raums hinausweisendes Symbol für Utopie und Transzendenz.

Als Schnittstelle zwischen innen und außen, realer und virtueller Welt, Wirklichkeit und Illusion haben Fenster in der Kunst eine lange Geschichte. In ihrer Transparenz ermöglichen sie den Blick nach außen, lassen aber auch Licht und Farbe in den Raum hinein. Speziell heute, in unserer medialen Welt, kommt der Metapher des Fensters daher eine zentrale Bedeutung zu, wird doch der Bildschirm zum ‚Fenster in die Welt’.

 

 

Ludwig Quaas
‚Windows and Spaces‘

New Wiehre Train Station (Neuer Wiehre-Bahnhof | Halle)

Gerwigplatz 20 | 79102 Freiburg

Presentation: Wednesday, October 23, 2019, at 7 pm

Introductory remarks: Ludwig Quaas
Food and drinks: Restaurant La Stazione

Length of exhibition: October 24 until end of May 2020

Opening hours: Monday to Friday 9 am to midnight. Saturdays and Sundays 5 pm to midnight.  

Starting October 23, new works by Ludwig Quaas will be exhibited in the hall of the “Neue Wiehre-Bahnhof” under the title "Windows and Spaces".

 

The motifs 'windows and spaces' have fascinated the artist from his youth and shape his artistic work through to this day. "The space in which we find ourselves has a direct effect on us through its form and design. An essential element of its atmosphere are the windows. A room without windows conveys feelings of tightness, lack of freedom and can cause fear. Cruel and hopeless is a windowless prison cell."

Ludwig Quaas is interested in such spatial associations - for example in the picture series "Gespräche" (Conversations). One of the room paintings only shows a white door. Where does it lead? Does it always open new spaces or does it even lead the way into captivity? Almost all of the windows lead outside, with the blue of the sky being of central importance: the window - a symbol of utopia and transcendence beyond the narrowness of space.

As an interface between inside and outside, real and virtual world, reality and illusion, windows have a long history in art. In their transparency, they allow the view to the outside, but also let light and color into the room. Especially today, in our media world, the metaphor of the window is of central importance, as the screen becomes a 'window into the world'.

Sich wandelnder Raum

Chris Popovic und Ludwig Quaas

 

Galerie Thomas Menzel

Vernissage: 10.03.2019, 11:00 Uhr

Eröffnung: Thomas Menzel
Einführung: Dr. Antje Lechleiter

 

Vortrag zur Ausstellung am 27.03.2019 um 19:00 Uhr: Stefan Tolksdorf

 

Ausstellung vom 10.03.2019-30.03.2019

 

Öffnungszeiten:

Do.-Fr. 15.00-19.00 Uhr
Sa. 12.00-18.00 Uhr
Feiertags geschlossen
Für Terminvereinbarungen: Tel.: 07644-5588938

Mühlestraße 25A, 79341 Kenzingen

 

https://www.galerie-thomas-menzel.de/

 

https://www.badische-zeitung.de/kenzingen/gedankenwindungen-hinter-farben

 

Kunstscheune Bremgarten

Lichtspiel und Schattenwurf

25.09.2016

Impressionen

Kunst am Kleiderbügel im Modehaus Kaiser

Wiehre | Jene Mittwochnacht